STUDIE: GENDERBALANCE IN DER SPORTBERICHTERSTATTUNG?

Warum hat exploristas die Sportstudie initiiert?

Das Ermutigen und Bestärken, das Fordern und Fördern führt stets dazu, dass sich Menschen weiterentwickeln. Hierfür brauchen wir sichtbare Vorbilder, die uns zeigen, was wir alles erreichen können. „exploristas“ hat sich genau dies zum Ziel gesetzt und daher die im Dezember 2021 veröffentlichte Studie initiiert: Frauen im Sport sichtbarer zu machen und damit verbunden, sie zu ermutigen und zu stärken, ihre Träume und Ziele zu verwirklichen. Denn um Träume entstehen zu lassen und in Ziele umzuwandeln, helfen starke Vorbilder. Vorbilder inspirieren uns, motivieren uns und zeigen neue Entwicklungsmöglichkeiten auf. Sie haben Orientierungsfunktion und einen Push-Effekt – „wenn sie das kann, probiere ich es auch“. Damit ein Vorbild auch wirklich zur inspirierenden Kraft wird, muss es allerdings zwei Kriterien erfüllen: Zukunftsmöglichkeiten aufzeigen und uns zugleich ein wenig ähneln. Sie muss Identifikationspotenzial bieten. Für Mädchen und Frauen ist es daher entscheidend, dass auch weibliche „Rolemodels“ als Inspiration und Identifikationsfiguren zur Verfügung stehen – „if she can see it, she can be it“ oder auch: „sichtbar ist machbar“. Wie die von exploristas initiierte Studie jedoch zeigt, sind Sportlerinnen in der österreichischen Berichterstattung eben nicht ausreichend sichtbar – die media coverage von Sportlerinnen beträgt lediglich 12 %, Titelseiten sind gar zu 94 % Sportlern gewidmet (weitere Details und Studiendownload unten).

Sichtbar ist machbar – und Sichtbarkeit ist die Währung im Sport!